
Okay Leute, eigentlich wollte ich das Making-of für Arc 4 und Arc 5 wieder kombinieren, da sie ja zu diesem Zeitpunkt beide bereits fertig geschrieben sind … aber gerade schaue ich mir Kapitel 38 an und ich muss einfach meinen Senf dazu geben. Also willkommen zum Making-of von Arc 4.
Und holy shit, Arc 4 xD. Vielleicht mein Lieblingsarc, denn hier wurden so viele Dinge endlich umgesetzt, auf die ich mich von Anfang gefreut und auf die ich hingearbeitet habe. Das erste davon ist das erste Kapitel des Arcs: ‚Was bisher geschah‘. Seit ich wusste, dass Roman aus demselben Gebäudekomplex verschwindet, in dem auch die Zeitmaschine steht, habe ich mich darauf gefreut, die Zusammenfassung der Ereignisse aus der Sicht der Gegenwart zu schreiben. Romans Verschwinden gibt den Charakteren nämlich die Möglichkeit, auf sehr dramatische Art und Weise festzustellen, was schief gelaufen ist.
Es war auch recht lustig, sich ein bisschen was an technischem Mumbo-Jumbo auszudenken, um die wissenschaftliche Arbeit darzustellen (und immerhin wird da mein eigener Background mal ein wenig nützlich, Overflow-Fehler, let‘s go!). Und ich konnte endlich Yurika vorstellen. Sie ist meine große Verbindung zum Anime (neben der Idee, dass das Ash-Quajutsu ein Kriegerlink ist xD) und sie sollte ursprünglich noch eine größere Rolle in diesem Arc einnehmen … daraus ist dann nichts geworden (wie ich gleich bestimmt noch lang und breit ausführen werde). Jedenfalls, ja, sie rennt im Anime mit einem Zygardekern durch die Gegend, und in der Story, knapp 10 Jahre später, habe ich sie Citros Platz als Arenaleiterin einnehmen lassen, mit Zygarde noch immer an ihrer Seite. In dem Kapitel waren sie dafür zuständig, Olafs Pokémon einzusammeln, die ein weiteres kleines Highlight für mich waren. Sie machen zwar nicht extrem viel, aber sie sind zwei sehr liebenswerte Trottel und der Auftritt via viral gegangenem YouTube-Short ist die perfekte Introduction.
Der letzte wichtige Punkt ist dann die dramatische Übernahme des Projekts durch Dr. Alessia Sullivan. Die kleine giftige Kröte macht mir auch sehr viel Spaß zu schreiben :D. Jedenfalls war es eigentlich mein Ziel, in den früheren Arcs schon über einen veränderten Tonfall in den Nachrichten, die die Charaktere aus der Gegenwart erhalten, zu foreshadowen, dass sich dort etwas verändert hat. Ich glaube, dass mir das aber nicht so gut gelungen ist, alleine schon, weil nach dem Sprung in die Azoth-Zeit kaum noch Nachrichten vorgekommen sind. Aber theoretisch hat Citro mehr Worte benutzt und auf einer persönlicheren Ebene geschrieben, bzw. aktiv Sorge ausgedrückt, während Alessias Nachrichten sehr knapp und empathielos gehalten sind.
Das nächste Kapitel ‚Mehr‘ ist in erster Linie ein logistisches/Übergangskapitel, wo wir die rechtlichen Punkte klären und den Rahmen für die nächsten Kapitel schaffen mussten. Und dann kommen die Charakterkapitel. Auf die habe ich mich auch besonders gefreut. Wie von einigen sehr richtig angemerkt wurde, handelt es sich bei diesen Kapiteln ein wenig um die Ruhe vor dem Sturm. Ich fand auch den Gedanken sehr cool, die Charaktere endlich mal in ihrer ‚natürlichen Umgebung‘ zeigen zu können, und so Punkte aufzudecken, über die sie mit den anderen nicht sprechen, was uns auch dabei hilft, sie als ‚Personen‘ besser zu verstehen. Es hat nicht bei allen für alles gereicht – insbesondere Roman ist da mein Problemkind – aber insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie das in der Umsetzung geworden ist.
Nun, da die Charaktere zurück in ihrem Status Quo sind, sollten die Kapitel außerdem zeigen, dass dieser Status Quo für alle vier nicht optimal ist. Sie befinden sich bei genauerer Betrachtung alle in so einer Art Stasis. Sie sind mit ihrem aktuellen Leben nicht zufrieden, aber sie können da auch nicht wirklich ausbrechen. Die Zeitreise durchzumachen lässt sie das vielleicht besser wahrnehmen, aber gibt ihnen noch nicht die Charakterentwicklung, die sie brauchen, um aktiv zu werden und etwas zu ändern.
Ich hatte auch überlegt, ob ich die Kapitel einfach ‚Stasis I - IV‘ nenne, aber mir hat es dann doch besser gefallen, einfach den jeweiligen Charakternamen zu nehmen (und es wäre mir glaube etwas zu offensichtlich gewesen, dass ich die Kapiteln quasi auch zum Zeit schinden benutze). An dieser Stelle habe ich mich auch ein bisschen dafür verflucht, dass ich die Arctitel auf Deutsch gemacht hätte – denn ich hätte den Arc echt gerne „Revenants“ genannt, was sich sowohl mit ‚Rückkehrer‘, als auch mit ‚Wiedergänger‘ (im Sinne von Untoten) übersetzen lässt, und das hätte zu dieser ‚sie sind wieder zu Hause, aber sie sind leicht dead inside‘ Stimmung gepasst, die ich für die Kapitel wollte.
Wir beginnen mit Pascal, bei dem vielleicht am offensichtlichsten alles kacke ist, aber ich hatte sehr viel Spaß dabei, das alles endlich auszupacken :D. Pascals Verbindung zum Drogendealer des Campus‘ ist zugegebenermaßen einer der Punkte aus dem Steckbrief, der in der Story etwas untergegangen ist, bzw. den ich teilweise auch bewusst gedroppt habe. Ursprünglich sollte Pascal nämlich selber ein kleines Suchtproblem mit Leistungssteigernden Mitteln für sein Studium haben. Das hätte an sich eine interessante Verbindung zu Roman ergeben können, der kein Suchtproblem hat, aber wegen seiner Zitterhände für andere oft so aussieht. Allerdings wurden dann von Pascals Erstellerin im Nachhinein aus verschiedenen Gründen Bedenken an der Idee geäußert, und weil es eh ein sehr schwieriges Thema ist und mein geplantes Foreshadowing noch nicht gut umgesetzt war, habe ich den Punkt dann einfach aus der Story rausgeschmissen. Aber ja, das war der Grund, weshalb Pascal immer so viel Angst um seine Tasche hatte – er arbeitet nebenher ab und zu als Drogenkurier für seinen besten Kumpel Phillippe, den wir in dem Kapitel ja auch kennenlernen durften, und war bei seinem Verschwinden durch die Zeitreise grade unterwegs mit einer Lieferung.
Phllippe und Pascals Eltern sind ganz klar die Highlights (oder vielleicht eher Lowlights) des Kapitels, ich hatte sehr viel Spaß, sie Pascal nacheinander entgegen zu werfen. Ich schätze, das einzige, worauf ich hier nicht mehr groß eingegangen bin, sind die genauen Umstände des Todes von Pascals Kindermädchen, in dessen Zuge er mit dem Sprechen aufgehört hat. Also ich denke, man hat mitbekommen, dass es passiert ist und dass das Ereignis und Pascals Schweigen zusammenhängen, und ich denke/hoffe, dass das für die Geschichte an sich ausreichend ist, denn, ähm, spoiler, ich packe das auch nicht mehr komplett aus. Irgendwie habe ich es nicht so mit diesen ‚hier erkläre ich dir, weshalb ich bin, wie ich bin‘ Gesprächen (und Pascal müsste das dann ja aktiv für jemanden aufschreiben und dieser jemand wäre vermutlich Sol und da ist es ja aber auch einer ihrer Pluspunkte aus Pascals Sicht, dass sie sich nicht für die Gründe interessiert xD). Also ja, ähm, ist es ein schlimmer Spoiler, wenn ich sage, dass etwas *nicht* mehr groß vorkommen wird? Ich … hoffe nicht, sonst solltet ihr jetzt besser aufhören, das Making-of weiter zu lesen :‘D
Wir gehen nämlich straight zu Roman, und wie gesagt ist er ein bisschen mein Sorgenkind, was das Aufdecken von Dingen angeht. Er hat nämlich schon das längste Kapitel von allen gekriegt (nachdem ich bei ihm zunächst am unsichersten war, was ich schreiben wollte), und irgendwie bin ich trotzdem nicht zum Punkt gekommen xD. Naja, wir lernen immerhin seine Lebenssituation kennen, die ja eigentlich ganz schön ist, mit netter Tante und nettem Onkel und netter Nachbarin und netter on-off-Freundin (ich gebe zu, die Kapitel waren auch eine Gelegenheit, nochmal zu etablieren, dass es in Illumina City Menschen gibt, die den Charakteren am Herzen liegen, was wichtig war für die Stakes, nachdem ein gewisses metallenes Ungetüm auftaucht …).
Er durfte sich in der Interaktion mit Abby ein wenig trottelig anstellen, was ich hoffentlich ganz okay-isch hingekriegt habe, aber ich kann es ehrlich gesagt nicht gut einschätzen, weil ich bei so zwischenmenschlichen Nuancen selber nicht gut bin :‘D. Ein wichtiger Punkt von Romans Charakter ist jedenfalls, dass er es immer extrem gut meint und sich selbst für hochgradig empathisch hält, aber eigentlich ist er sehr viel schlechter darin, andere Menschen zu verstehen, als er denkt (deswegen ist er auch wiederholt bei Selina so stumpf abgeprallt), und das ist, worauf die Szene im Grunde hinaus wollte.
Und ich habe sogar noch eine Ausrede gefunden, um Stas reinzubringen :D. Okay, Fun Facts: Romans Bruder ist Stas, welcher ursprünglich einer der eingereichten Hauptcharaktere meiner ersten MMFF, Bifröst, war. Dort war die Story, dass Roman auf einer Ranger-Mission verunglückt ist und vermisst wurde, weshalb Stas zur Rangerbasis gefahren ist, um nach ihm zu suchen. Roman ist dann aber bereits gerettet worden und als die beiden sich sehen, eskaliert das erst mal zu einem Streit, weil wegen Brüder. Für DeA ist nun Roman ein Hauptcharakter geworden und ich habe wirklich, wirklich lange mit dem Gedanken gespielt, einfach genau das gleiche zu machen und bei Romans Rückkehr Stas bereits dort sitzen zu haben, weil er wieder nach seinem vermissten Bruder schauen wollte :‘D. Aber da Roman leider im Endeffekt gar nicht lange vermisst war (bzw. vermutlich überhaupt nicht, ich gehe davon aus, dass die Firma seine Angehörigen am ersten Tag direkt kontaktiert und mit der Chemieunfall-Geschichte abgespeist hat), und mittlerweile auch eine halbe Welt von Stas entfernt lebt, hätte das diesmal leider nicht so viel Sinn gemacht. Stattdessen gibt es jetzt nur das kleine Cameo per Chat-Nachricht, aber in meinem Kopf ist das trotzdem ein riesen Highlight des Kapitels xD.
Was ich nicht einbringen konnte, ist die genaue Backstory um Romans Unfall, der der Grund für seinen Tremor ist, also das Zittern seiner Hände. Es ist an sich auch nicht so wichtig, was da genau passiert ist, aber es ist mit einem weiteren gedroppten Plotpunkt verknüpft: Roman ist bei einer Mission in der Siegesstraße von einem Hariyama verletzt worden, wodurch er zusätzlich auch eine Angst vor großen Kampfpokémon entwickelt hat. Und sieh mal einer guck, was wir da im Cast haben: Ein Pandagro, was ein ziemlich großes Kampfpokémon ist :D. Roman sollte also eigentlich ziemlich Schiss vor Marshal haben, und am Anfang von Arc zwei, wo sie ja zum ersten mal zusammen unterwegs sind, habe ich tatsächlich noch ein paar kleine Hints, dass Roman unauffällig versucht, Abstand von Marshal zu halten, bzw. versucht, immer jemand anderes zwischen sich und Marshal stehen zu haben. Aber mehr habe ich dann irgendwie nicht hinbekommen, obwohl Marshals Dauerpräsenz eigentlich ein guter Grund gewesen wäre, weshalb Roman es partout nicht hinkriegt, endlich mal mit Sol zu reden xD. Naja, und dann waren Sol und Pascal ja relativ schnell auch wieder weg. Ich schätze, wenn ich die Arcs ausführlicher geschrieben hätte, hätte es eine Szene geben können, in der Roman mit Sol reden will, dann aber Mashal verärgert, sodass dieser sich vielleicht gefährlich aufbaut und Roman Reißaus nehmen lässt. Aber ‚Arcs ausführlicher‘ hieße im Endeffekt, dass jeder Arc ein eigenes Buch geworden wäre, und naja … darüber können wir am Ende von Arc 5 nochmal philosophieren xD.
Als nächstes kommt Sol, und das Kapitel hatte auch einige Tücken. Zum einen, weil ich ein paar Entscheidungen gefällt habe, von denen ich mir nicht sicher war, ob sie von den Lesern generell und vor der Erstellerin im Speziellen gutgeheißen würden. Das beginnt dabei, dass ich Sol einfach aus dem Gefängnis entlassen habe. Das bricht zum einen natürlich mit dem ‚der Status Quo ist Scheiße‘ Thema der Kapitel, da sich Sols Status aus ihrer Sicht gerade erheblich gebessert hat. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Erwartung vielleicht eher war, dass wir ihr Leben im Gefängnis noch zu sehen bekommen. Die andere, deutlich schwierigere Entscheidung, die damit auch einher gegangen ist, ist der Abschied von Marshal. Der tat wirklich weh und ich habe lange überlegt, ob ich ihn irgendwie verhindern kann, ob ich vielleicht irgendeinen Plot-Grund erfinden kann, der die beiden zusammen hält. Aber mir ist beim besten Willen nichts eingefallen, das logisch gewesen wäre. Marshal ist das Pokémon eines Gefängniswärters und er hat eine gute Beziehung zu seinem Trainer. Sols und Marshals Beziehung ist im Laufe der Geschichte zwar besser geworden, aber nicht gut genug, dass Sol ihn stehlen würde – oder er sich stehlen lassen. Außerdem erhält Sol so ihr eigentliches Pokémon zurück, was für Sol ohnehin eines der schönsten Geschenke ist, das man ihr machen kann. Und ich finde ihre Wiedersehensszene mit Shine ehrlich gesagt auch echt schön. In-universe macht es in meinen Augen so am meisten Sinn und es ist für alle das Beste – nur halt nicht für den Leser. Denn der hat leider keine Beziehung zu Shine, im Gegensatz zu Marshal. Ich habe an der Stelle auch nichts in Petto, was das irgendwie besser macht, deswegen ja … hoffe ich einfach, dass alle damit leben können :‘).
Sols Wiedersehen mit Esprit war der kniffligste Teil des Kapitels und in einer früheren Version ist das tatsächlich komplett anders abgelaufen. Dort war Esprit nach wie vor die Radikale und wollte Sol direkt für den nächsten Job einspannen, und Sol sollte diejenige sein, die mittlerweile etwas zurückhaltender und skeptischer ist, geprägt durch ihre Erlebnisse bei der Rettung von Vianna. Dann ist aber Legends Z-A passiert, wo in den Trailern klar wurde, dass Matière – also Esprit – eine größere Rolle im Spiel haben würde, und während es mir nicht zwingend wichtig war, dass DeA mit dem Canon von Legends Z-A zusammenpasst, kam mir der Bruch dann doch einfach zu groß vor. Es hätte natürlich noch die Möglichkeit gegeben, da einen anderen Charakter hinzustellen, aber ich mochte diese kleine Canon-Verknüpfung eigentlich sehr gerne, seit ich sie in einem Weihnachtsdrabble vor ein paar Jahren aufgebaut habe, weswegen ich sie auch nicht missen wollte. Ich bin nicht 100% zufrieden mit der Szene, wie sie jetzt geworden ist, weil ich glaube, dass Sols Vergangenheit in der Gang und wie es dazu gekommen ist, etwas mehr Diskussion verdient hätte. Aber wie gesagt, diese ‚ich erkläre, warum ich bin, wie ich bin‘ Szenen sind wohl einfach nicht so mein Ding :‘). Vielleicht hätte ich mit Flashbacks arbeiten müssen, aber vier aneinandergereihte Kapitel rammelvoll mit Flashbacks wären es auch nicht gewesen, also hätte ich das anders in der Story verteilen müssen, und ja, keine Ahnung, wie das funktioniert hätte. Ich denke, ich stehe an sich nach wie vor hinter meiner Herangehensweise hier, die ich als ‚möglichst viel Show, wenig Tell‘ bezeichnen würde; ich sehe nur auch, dass sie natürlich ihre Schwächen hat und dadurch definitiv Details entfallen sind, bei allen Charakteren.
Die letzte Szene ist dafür wieder einer meiner Lieblinge: Sols Wiedersehen mit ihrem Vater. Die Einleitung mit der Fahrt zum Gefängnis ist mir schwergefallen, aber die tatsächliche Begegnung habe ich dann einfach ‚gefühlt‘.
Last but not least, Selina. Ihr Kapitel war das einfachste, und sie ist vermutlich auch der Charakter, bei dem wir am wenigsten in die Tiefe gehen. Aber das hat einen Grund :). Die angesprochene ‚Stasis‘ ist bei ihr am offensichtlichsten, denn ihr Leben ist seit dem Tod ihres Verlobten Jules einfach stumpf nicht richtig weitergegangen. In der Geschichte wurde ja schon einige mal angedeutet, dass sie der Verlust sehr geprägt hat, aber hier sollte es dann offensichtlich werden. Tja, und ansonsten konnte ich auflösen, dass ihr Fotoapparat die Geschichte überlebt hat und Serenade mich daher nicht aufspießen muss v.v. Zugegebenermaßen macht es glaube nicht wirklich Sinn, dass die Leute bei Hope Engineering die Pokémon nicht näher untersucht haben, aaaaaber nennen wir es einfach Nachlässigkeit in einer Krisensituation, von der niemand wusste, wie man wirklich mit ihr umgehen muss v.v.
Kommen wir zu ‚Konvergenz‘, bzw. der Konferenz, die im nächsten Kapitel stattfindet :D. Ursprünglich sollten hier ein paar mehr relevante Charakter mit auftauchen. Hier wollte ich Professor Platan mit reinbringen, und vielleicht auch einige andere bekannte Wissenschaftler aus den Spielen (insbesondere die Leute der Aether-Foundation, um die Mega-Entwicklungsdiskussion mal wieder loszutreten). Außerdem sollten Vertreter der Liga, allen voran Yurika mit dem Zygarde anwesend sein. Letztere sollte natürlich auf das große Ereignis am Ende des Kapitels reagieren. Dialgas Auftauchen ist der große Moment, auf den ich fünf Jahre hingearbeitet habe, mit dem Zeitenlärm als Klimax der Story, und die ganze Zeit in der Hoffnung, dass niemand es vorher rausfindet, es aber trotzdem für die Story Sinn macht :‘D. (Falls sich also gewisse Personen gewundert haben, weshalb ich auf die Frage ‚Sag mal, wie würdest du Zeitenlärm eigentlich in einer Story umsetzen‘ eher ausweichend reagiert habe … ja, das lag daran, dass ich da schon seit sehr langer Zeit eine sehr genaue Vorstellung hatte xD). Ich war ziemlich stolz darauf, wie ich Dialgas Erscheinen am Ende von Kapitel 37 hinbekommen habe … dann kam aber Kapitel 38. Und oh boy. Ich weiß nicht ob jemandem die Monatelange Schreiblücke diesen Sommer aufgefallen ist, nachdem ich das ja jetzt auch Trackbear öffentlich einsehbar habe. Aber ja, das war Kapitel 38 und ich war absolut stuck :‘).
Ich habe das Ding insgesamt dreimal geschrieben, da ich bei den ersten zwei Versionen an sehr vielen Stellen feststellen musste, dass es einfach nicht funktionierte, wie ich wollte. Was ich eigentlich wollte, war ein großer Kampf im Hintergrund zwischen Yurika und Zygarde auf der einen, und Vianna, Celebi und Dialga auf der anderen Seite, während die Hauptcharaktere den Plan mit der Roten Kette ausführen. Das ist dann aber alles zu sehr eskaliert zu einem Punkt, an dem ich nicht mehr wusste, wie ich die Situation auflösen sollte. Ich musste dann erst mal für mich einige noch offene Punkte zum Ende der Geschichte klären, und bin dann so zu dem Schluss gekommen, dass ich meinen Zygarde-Kaiju-Fight nicht haben darf und Yurika aus der Szene rausschmeißen muss :‘(. Wenn ihr wollt, kann ich euch die gescheiterten Versionen des Kapitels später noch zugänglich machen, aber ich würde sagen, erst, wenn die Story fertig online ist, sonst zerstört das glaube den Moment xD.
Tja und eigentlich dachte ich, dass ich mir zu Kapitel 37 und 38 deutlich ausführlicher den Mund fusselig reden würde, aber ich habe gerade ein bisschen Angst, doch noch zu viele Sachen zu spoilern, also halte ich jetzt die Klappe und wir sehen uns am Ende der Story wieder x).